Die Alchemie des Lebens

[Foto von Harsha Kathrin Barlag]1984 begann ich meine Lehre für meinen Traumberuf als Zootierpfleger.

Über die Tiere lernte ich, was Mensch nicht sagen oder zeigen wollte. Ich bekam Mut, Kraft und das Wissen, das nicht alles so funktioniert und existiert, wie es im ersten Moment erscheint.

Im Laufe der Zeit lernte ich immer mehr auch hinter die Dinge, Situationen, Worte und Menschen zu schauen. Damit spürte ich, das es zwischen dem, was ich sah, hörte und fühlte, noch so vieles mehr gab, was gesehen, gehört und gefühlt werden wollte. Wissen und Wissen ist eben nicht immer das Gleiche. Zahlen, Farben, Pflanzen, Tiere, Töne, Gedanken sind alle aus einer Quelle und eins.

In meiner Heilpraktikerausbildung mit dem Thema Bio-Chemie und der Dozent beschrieb ein Atom. Er sagte, das die ganze Stadt München, die reine feste Materie, in einen Fingerhut passen würde. Nun, wenn der "Rest" bewegliche Energie ist, was haben wir - jeder Einzelne von uns - dann eigentlich für Möglichkeiten?

Es gibt keinen großen festen, dunklen und einförmigen Klumpen. Aus vielen einzelnen winzigen Atomen entsteht eine Verbindung und wir entscheiden ob wir daraus eine Essenz machen. Als Beispiel kann eine schmerzhafte Erfahrung, wenn man sie ohne Bewertung betrachtet, mitunter ein noch fehlendes Teilchen für die Entstehung einer neuen Essenz - einer neuen Beziehung sein.

Die besondere Beziehung mit sich selbst kann jeder entdecken. Im Großen betrachtet verbinden wir uns untereinander wie die einzelnen Atome und ergeben ein Bild. Wie im Kleinen - so im Großen.

Dies ist nur ein winziges Beispiel der großen Alchemie des Lebens, wie ich Sie sehe.

Ich freue mich auf Sie.

in Liebe Kathrin